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Fotoworkshop Helgoland September

Rückblende: Helgoland – zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis


Unser viertägiger Foto-Workshop im September bot einige Überraschungen. Aufgrund eines durchziehenden Sturmtiefs hatten wir spontan beschlossen, die verbleibenden Stunden des Anreisetages nicht am Lummenfelsen mit dem Fotografieren fliegender Basstölpel zu verbringen. Stattdessen sind wir ausgerüstet mit Regenschutz zum Kringel gelaufen und haben uns an der Westmole postiert, um die sich wunderbar brechenden Wellen abzulichten. Denn Wetter aus Westen und dazu das schöne Licht des Nachmittags boten ideale Voraussetzungen dafür. Die Bildergebnisse sind wirklich beeindruckend.

 

Da für den Freitag ganztägig Regen vorausgesagt war, nutzten wir Plan B und haben uns gemütlich im Hotel ausgiebig Zeit für das Thema Bildbearbeitung genommen. Ich habe die gängigsten und effizientesten Programme zur Bildbearbeitung live vorgestellt, damit sich die Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes ein „Bild“ davon machen konnten. Mit eigenen Fotos konnte so getestet werden, welches Programm für eine Anschaffung am sinnvollsten und für die individuellen Ansprüche am besten geeignet ist. Am Nachmittag haben wir noch eine sehr informative Führung durch die inzwischen von einem Privatunternehmen geleitet Hummeraufzuchtstation mitgemacht.

 

Am Samstag wurden wir mit einem fantastischen Herbsttag belohnt: Frühzeitig setzten wir mit der Dünenfähre über und verbrachten den kompletten Tag auf der Düne. Prima Lichtbedingungen ermöglichten uns tolle Aufnahmen der am Nordstrand ruhenden Kegelrobben vor dem Hintergrund des Felsenpanoramas. Zu unserer freudigen Überraschung waren außerdem einige Steinschmätzer auf der Jagd nach Tangfliegen unterwegs. Mit mittleren Brennweiten um 300-400 mm gelangen bereits formatfüllende Aufnahmen. Nach Verlagerung des Standortes an den Oststrand hatten wir erneut großes Glück: Ein kleiner Trupp aus Sanderlingen und Sandregenpfeifern hatte sich zum Ausruhen und zur Gefiederpflege niedergelassen. So konnten wir uns vorsichtig nähern und längere Zeit die hübschen Watvögel in Ruhe fotografieren. 

 

Die restlichen Stunden haben wir am Sonntag vor der Rückfahrt schließlich auf dem Lummenfelsen verbracht und Basstölpel fotografiert. Neben klassischen Flugaufnahmen gab es gute Gelegenheiten für Portraitfotos der Jungvögel sowie von Fütterungsszenen. Fazit: Man sollte sich nicht von ungünstigen Wettervorhersagen beirren lassen – auf der Insel wechselt das Wetter recht schnell und es ergeben sich immer wieder interessante Motive und Lichtstimmungen. 

 

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