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Fotoworkshops auf Helgoland im Juni 2020

Helgoland – ein Paradies für Naturfotografen


Im Juni 2020 fanden die ersten beiden Workshops auf Helgoland statt – von allen lang ersehnt und unter Einhaltung der durch die Corona-Thematik bedingten Auflagen ohne größere Einschränkungen durchführbar.

 

Alle Teilnehmenden waren das erste Mal bewusst zum Fotografieren auf die Insel gekommen und dementsprechend neugierig und motiviert. Die Gruppe Anfang Juni zeigte tolles Durchhaltevermögen, da das Wetter einige Kapriolen schlug und öfters Nass von oben kam. Doch echte Naturfotografen schreckt so schnell nichts ab und sie wurden mit wunderschönen Lichtsituationen und einem besonderen Erlebnis, der Befreiung einer Kegelrobbe von einem Plastiknetz (>> Link zum Bericht auf dieser Website), belohnt. 

 

Die Programmpunkte waren für beide Gruppen gleich: Der Fokus lag zum einen auf der Vogelfotografie am Lummenfelsen mit Basstölpeln, Trottellummen und Dreizehenmöwen. Bei allen Seevögeln war das Brutgeschäft in vollem Gange. Dabei ergaben sich vor allem bei den Basstölpeln interessante Motive wie die Interaktion zwischen den Vogelpaaren oder mit den bereits geschlüpften Küken. Auch Flugaufnahmen konnten dank ordentlicher Winde prima geübt werden.  

 

Einen ganzen Tag verbrachten wir jeweils auf der Düne, um in Ruhe Kegelrobben und Seehunde abzulichten, sowie die ein oder andere Limikole zu erwischen. Dabei hatte die zweite Gruppe Mitte Juni besonderes Glück mit einer attraktiven Pfuhlschnepfe am Spülsaum. Auch die Austernfischer präsentierten sich sehr fotogen und somit konnten alle Teilnehmenden beeindruckende Nahaufnahmen machen. 

 

Flexibilität ist bei der Outdoor-Fotografie gerade an der Nordsee gefragt, doch Helgoland bietet viele Möglichkeiten für ansprechende Fotos. Mit beiden Gruppen konnten wir eine Inselrundfahrt machen – einmal mit tüchtig Seegang und einmal bei bestem Sonnenschein. Die Insel aus verschiedenen Himmelsrichtungen von der Wasserseite aus zu fotografieren, ist stets ein Highlight des Fotoworkshops. Dabei sind die flotten Trottellummen auf dem Wasser und im Flug eine große Herausforderung für jeden Autofokus und die Fotografierenden. 

 

Auch der obligatorische Klassiker, die Lange Anna im Morgenlicht oder bei Sonnenuntergang, darf bei einem Helgoland-Besuch nicht fehlen. Zudem ergaben sich weitere Motive an den beiden Teichen auf der Düne mit badenden Silbermöwen und Heringsmöwen sowie mit Wildkaninchen und Graugänsen. Zum Ausklang am letzten Tag verweilten wir jeweils am Nordstrand auf der Hauptinsel. Hier bot sich nochmals die Gelegenheit für Landschaftsaufnahmen.

 

>> Link zu den Teilnehmer-Stimmen

Die Bildergalerie zeigt Fotos der Teilnehmer – ein herzliches Dankeschön an Astrid, Kathrin, Ulrike, Holger und Ingo.